Eine Woche NaNoWriMo

Beim NaNoWriMo geht es darum, innerhalb eines Monats, im November, ein Buch mit mindestens 50.000 Wörtern zu schreiben. Das erste Mal habe ich 2014 gehört und dachte mir noch: »Ein Buch in einem Monat schreiben? Wie soll das denn gehen?« Und dann redete ich mich raus. Dafür hätte ich sowieso keine Zeit, jetzt bin ich nicht vorbereitet genug, ne, nächstes Mal vielleicht.
Dieses Jahr hatte ich keine Ausreden mehr. Ich habe im November viel Zeit zum Schreiben, hatte schon Wochen vorher eine Idee und mir einige Stichpunkte gemacht und mich Ende Oktober angemeldet.

Was es mir bisher gebracht hat

Am ersten Tag war ich noch motiviert und habe sofort mein tägliches Wortziel erreicht. Bisher habe ich es noch nicht wieder geschafft, bin dafür aber mit der Planung weiter vorangekommen. Story, Charaktere, Namen. Ich bin froh, einfach mit dem Schreiben begonnen zu haben. Denn das ist auch die eigentliche Sinn des NaNoWriMo. Einfach einmal anfangen und nicht alles kaputt denken. Das ist ein Problem bei mir. Ich muss immer alles im Voraus planen, und das betrifft nicht nur das Schreiben. Am liebsten wäre es mir, wenn ich mir schon die komplette Story bereit gelegt habe, bevor ich auch nur ein Wort zu Papier bringe. Und genau deshalb zögere ich das erste Wort immer weiter hinaus, eben weil ich meine, meine Planung sei nicht abgeschlossen. Hier hat mir auch schon dieser Blog geholfen und die Kommentare, die ich von euch erhalten habe. Aber bringt mir der NaNoWriMo unglaubliche Erleichterung. Am Starttermin am 1. November setzte ich mich hin und schrieb drauf los.

Werde ich das Ziel erreichen?

Ich weiß nach wie vor nicht, ob ich es schaffen werde, innerhalb eines Monats die gesetzte Wortgrenze zu erreichen. Aber ich empfinde es auch nicht als das oberste Ziel. Momentan reicht es mir, dass ich überhaupt angefangen habe und auch wenn ich aktuell nur etwa ein Drittel meines Tagesziel erreiche, bin ich zufrieden, solange ich weiterhin jeden Tag schreibe und nicht mehr nur plane, ohne zu schreiben. Ich zwinge mich auch dazu, das, was ich bisher verfasst habe, nicht wieder durchzulesen oder zu korrigieren. Auch meine Blogeinträge bleiben gewöhnlich ein oder mehrere Tage liegen, bis ich sie wieder durchlese, korrigiere und schließlich veröffentliche. Dieser hier ist eine Ausnahme, ebenso wie mein Buch. »Mein Buch«, wie seltsam das noch klingt … Vielleicht sollte ich lieber sagen »die paar Seiten und Ideen, die hoffentlich mal ein Buch werden«.

Macht ihr auch mit?

Wer von euch nimmt dieses Jahr am NaNoWriMo teil, hat schon mitgemacht oder es sich zumindest für nächstes Jahr fest vorgenommen? Meldet euch, fügt mich hinzu und lasst uns gemeinsam schauen, wie viel Wort wir in den nächsten drei Wochen noch schreiben können.

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